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Modern Workplace

Deine Leute arbeiten im Büro, zu Hause und beim Kunden. Die Frage ist nicht, ob das geht, sondern ob es überall gleich gut geht — und ob dabei niemand Dateien per Mail an sich selbst schickt.

Illustration zum Thema Modern Workplace

Kurz erklärt

Modern Workplace bezeichnet eine Arbeitsumgebung, die nicht an einem Gerät oder einem Standort hängt: Dateien, Kommunikation und Anwendungen sind überall gleich erreichbar, die Anmeldung ist zentral geregelt und die Sicherheit hängt am Benutzer statt am Netzwerk. Für die meisten Schweizer KMU ist Microsoft 365 die Grundlage — der Unterschied liegt nicht in der Lizenz, sondern darin, wie sie eingerichtet ist.

  • Ein Konto für alle Anwendungen
  • Dateien zentral statt auf Laufwerken und Sticks
  • Zwei-Faktor-Anmeldung als Standard
  • Geräte verwaltet statt eingerichtet
  • Berechtigungen je Rolle, nicht je Person

Was dazugehört

Ein Modern Workplace ist kein Produkt, sondern eine Einrichtung:

  • Modern Workplace
  • Microsoft 365
  • Teams und Zusammenarbeit
  • SharePoint und Dateiablage
  • Geräteverwaltung mit Intune
  • Zentrale Anmeldung
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Berechtigungskonzept
  • Onboarding und Offboarding
  • Mobile Geräte
  • Datenverlust-Vermeidung
  • Schulung der Mitarbeitenden

Was sich im Alltag ändert

Nicht die Werkzeuge — die Reibung dazwischen:

  • Ein neuer Mitarbeitender ist in Minuten arbeitsfähig
  • Beim Austritt ist der Zugriff in einem Schritt weg
  • Kein Suchen, welche Fassung einer Datei die aktuelle ist
  • Ein verlorenes Notebook ist ein Ärgernis, kein Vorfall
  • Homeoffice braucht keine Sonderlösung
  • Externe arbeiten mit, ohne Zugang zu allem zu bekommen

Typische Ausgangslagen

So sieht es meist aus, bevor wir anfangen:

  • Dateien liegen auf einem Server, im OneDrive und auf Sticks — dreimal
  • Jeder richtet sein Notebook selbst ein, jedes ist anders
  • Das Austrittsverfahren ist eine Liste, die jemand von Hand abarbeitet
  • Externe bekommen ein Konto, das nie wieder gelöscht wird
  • Teams wird genutzt, aber niemand hat entschieden wofür

Wie wir vorgehen

  1. Aufnehmen

    Wo liegen die Dateien wirklich, wer hat worauf Zugriff, welche Geräte gibt es. Meist ist das Ergebnis dieser Woche schon der halbe Nutzen.

  2. Ordnen

    Ein Berechtigungskonzept je Rolle statt gewachsener Einzelfreigaben. Das ist die Arbeit, die niemand sieht und die alles Weitere trägt.

  3. Umstellen

    Dateien wandern, Geräte werden eingebunden, die Zwei-Faktor-Anmeldung geht an. Schrittweise, nicht an einem Wochenende.

  4. Begleiten

    Zwei Wochen eng, danach normal. Der Umstieg scheitert nie an der Technik, sondern daran, dass jemand seine gewohnte Ablage nicht findet.

  5. Ordnung halten

    Ein Verfahren für Eintritt und Austritt, damit die Ordnung nach sechs Monaten noch steht.

Häufige Fragen

Meist nicht. Die Funktionen für Geräteverwaltung und Sicherheit stecken in den gängigen Microsoft-365-Plänen und sind nur nicht eingeschaltet. Wir prüfen zuerst, was du bereits bezahlst — der erste Schritt ist regelmässig eine Bestandsaufnahme, keine Bestellung.

Er verschwindet nicht automatisch. Manche Anwendungen brauchen ihn, und grosse Datenmengen bleiben lokal oft schneller. Wir entscheiden je Ablage, nicht pauschal.

Bei zehn bis dreissig Arbeitsplätzen üblicherweise vier bis acht Wochen, verteilt statt am Stück. Die Technik ist selten der begrenzende Faktor — die Verfügbarkeit deiner Leute ist es.

Nur wenn die Zwei-Faktor-Anmeldung durchgängig eingeschaltet ist. Cloud allein ist nicht sicherer, sondern erreichbarer. Genau deshalb steht sie bei uns nicht zur Wahl.

Die Bekanntgabe ins Ausland ist zu benennen und abzusichern — das verlangt das revidierte Datenschutzgesetz. Für Standardfälle läuft das über die Vertragsklauseln von Microsoft; bei besonders schützenswerten Daten schauen wir je Anwendung.

Warum ALPENIQ

Wir richten keinen Modern Workplace ein, der nach drei Monaten wieder auseinanderfällt. Der Unterschied liegt im Berechtigungskonzept und im Verfahren für Ein- und Austritt — das ist die unspektakulärste Arbeit im ganzen Projekt und die einzige, die entscheidet, ob die Ordnung hält.

Wir arbeiten selbst so. Vier Personen, fünf Divisionen, verteilte Arbeit — dieselbe Einrichtung, die wir empfehlen.

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