Microsoft Intune

Kurz erklärt
Intune ist die Geräteverwaltung von Microsoft. Sie sorgt dafür, dass nur bekannte, aktuelle und verschlüsselte Geräte auf Firmendaten zugreifen — und dass sich Firmendaten aus der Ferne löschen lassen, wenn ein Notebook verschwindet. In Microsoft 365 Business Premium ist sie enthalten.
Warum sie meist ungenutzt bleibt
Weil sie im Abonnement mitläuft und niemand danach sucht. Intune steckt in Business Premium, ist im Auslieferungszustand aber weitgehend untätig — vorhanden heisst hier nicht eingeschaltet.
Der Unterschied wird erst an einem schlechten Tag sichtbar. Ohne Intune ist ein verlorenes Notebook ein Datenverlust; mit Intune ist es ein Sachschaden.
Was sie tatsächlich regelt
Drei Dinge: welches Gerät überhaupt hereindarf, in welchem Zustand es sein muss, und was mit den Daten passiert, wenn es das Unternehmen verlässt. Verschlüsselung, Bildschirmsperre, Aktualität des Betriebssystems.
Sie verwaltet dabei nicht nur Firmengeräte. Für private Handys gibt es einen abgestuften Weg, der nur den Firmenanteil kontrolliert und den Rest des Geräts unberührt lässt — praktisch die Voraussetzung dafür, dass Mitarbeitende das überhaupt mitmachen.
Der Fehler, der am meisten kostet
Alles auf einmal scharfstellen. Wer am Montag sämtliche Regeln aktiviert, sperrt am Dienstag die halbe Belegschaft aus und schaltet am Mittwoch alles wieder ab. Danach ist das Thema für zwei Jahre verbrannt.
Der gangbare Weg ist umgekehrt: eine Regel, eine Woche, eine Gruppe. Erst wenn sie unauffällig läuft, kommt die nächste dazu.
Wie wir damit umgehen
Wir schalten in der Reihenfolge ein, in der der Nutzen pro Aufwand am grössten ist — und sagen dazu, was jede Regel im Alltag kostet. Eine Sicherheitsmassnahme, die Arbeit verhindert, wird umgangen.
Vorgehen und Umfang: Modern Workplace und Microsoft 365.
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