Google Tag Manager

Kurz erklärt
Der Google Tag Manager ist eine Verwaltung für Mess- und Marketing-Codes. Statt jeden Code einzeln in die Website einzubauen, liegt ein einziger Container darin; alles Weitere wird darin verwaltet und veröffentlicht. Er misst selbst nichts — er entscheidet nur, welcher Code wann lädt.
Welches Problem er löst
Das der Abhängigkeit. Ohne ihn braucht jede Änderung an der Messung eine Anpassung im Code und einen Deploy. Mit ihm ändert sich das in eine Veröffentlichung, die Minuten dauert.
Der zweite Gewinn ist die Übersicht: Alle Codes stehen an einer Stelle statt verteilt im Quelltext. Was niemand mehr findet, kann auch niemand mehr abschalten.
Was er ausdrücklich nicht ist
Kein Analysewerkzeug. Er liefert keine einzige Kennzahl — die kommen aus dem Werkzeug, das er lädt, etwa Google Analytics.
Und kein Ersatz für ein Messkonzept. Wer nicht vorher festlegt, welche Ereignisse zählen und wie sie heissen, bekommt eine saubere Verwaltung für ein unsauberes Datenmodell.
Woran Setups scheitern
An Namen. Ereignisse, die in drei Varianten heissen, lassen sich später nicht mehr zusammenrechnen — und der Fehler fällt erst auf, wenn jemand die erste Auswertung braucht.
Der zweite häufige Fall ist das Doppelte: Ein Code steckt im Container und zusätzlich im Quelltext. Dann zählt jeder Besuch zweimal, und die Zahlen sehen besser aus, als sie sind. Dagegen hilft nur ein Abgleich mit dem Messkonzept.
Wie wir damit umgehen
Wir legen die Ereignisnamen vor dem Einbau fest und prüfen nach dem Einbau, ob jedes Ereignis genau einmal auslöst. Erst dann geht die Messung scharf.
Messung und Auswertung: SEO und Google Ads.
Verwandte Begriffe
Ein Begriff im Angebot, den niemand erklärt hat?
Im Strategiegespräch übersetzen wir das Angebot, das dir vorliegt — auch wenn es nicht von uns stammt.