Künstliche Intelligenz
KI

Kurz erklärt
Künstliche Intelligenz ist der Sammelbegriff für Software, die aus Beispielen ableitet statt Regeln abzuarbeiten. Ein klassisches Programm tut, was jemand hingeschrieben hat. Ein KI-System erkennt Muster in Daten und wendet sie auf neue Fälle an – auch auf solche, die niemand vorhergesehen hat. Genau daher kommen beide Seiten: die Nützlichkeit und die Tatsache, dass eine Antwort falsch sein kann, ohne dass ein Fehler vorliegt.
Der eine Unterschied, aus dem alles folgt
Klassische Software ist deterministisch: Gleiche Eingabe, gleiche Ausgabe, jedes Mal. Ein KI-System ist es nicht. Es gibt die wahrscheinlichste Antwort – nicht die nachweislich richtige.
Das ist kein Mangel, den eine bessere Version behebt. Es ist die Bauweise. Wer das versteht, stellt die richtige Frage: nicht «ist die KI zuverlässig», sondern «was passiert, wenn sie danebenliegt, und wer merkt es».
Die drei Begriffe, die ständig verwechselt werden
Künstliche Intelligenz ist der Oberbegriff für alles, was Aufgaben löst, die sonst Menschen erledigen. Machine Learning ist die Teilmenge, die das aus Daten lernt statt aus Regeln. Generative KI ist wiederum die Teilmenge davon, die neue Inhalte erzeugt – Text, Bild, Code.
Wenn heute jemand «KI» sagt, meint er meist generative KI und damit die kleinste der drei Mengen. Die Verwechslung ist folgenreich: Eine Betrugserkennung in der Buchhaltung ist KI, erzeugt aber nichts und braucht auch keinen Chatbot.
Woran es im KMU scheitert – und es ist selten das Modell
Die Modelle sind heute gut genug für fast jede KMU-Aufgabe. Was fehlt, ist meist eines von drei Dingen: Daten an einem Ort statt in vier Systemen, ein abgegrenzter Fall statt «irgendwas mit KI», und ein Mensch, der freigibt, bevor etwas nach aussen geht.
Der dritte Punkt ist der, der am häufigsten übersprungen wird. Eine KI, die selbstständig Mails verschickt, spart zehn Minuten und kostet im Fehlerfall einen Kunden. Wir automatisieren deshalb den Entwurf, nie den Versand.
Was gemessen ist und was nicht
Eine Zahl mit Quelle: Der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) verpflichtet in Art. 50 Abs. 4 dazu, KI-erzeugte Inhalte offenzulegen, wenn sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das ist geltendes Recht, keine Empfehlung – auch für Schweizer Unternehmen, die in der EU auftreten.
Was dagegen nicht gemessen ist: nahezu jede Produktivitätszahl, die in Verkaufsunterlagen steht. Wer dir «40 % mehr Effizienz» verspricht, hat das in deinem Betrieb nicht gemessen. Wir nennen Zahlen aus unserer Praxis als solche und rechnen den Fall vorher durch.
Wie wir damit umgehen
ALPENIQ AI fängt mit einem abgegrenzten Fall an, der sich rechnen lässt – nicht mit einer Plattform. Erst wenn dieser Fall trägt, kommt der nächste dazu.
Vorgehen: KI-Beratung, Prozessautomatisierung und Data Analytics.
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